Kryptopyrrolurie KPU

 

Was ist Kryptopyrrolurie (KPU)?

 

Kryptopyrrolurie (KPU) Stoffwechselstörung

Die Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie (KPU) wird auch als Pyrrolurie bezeichnet und ist eine biochemisch-enzymatische Störung im Stoffwechsel. Bei der Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie bzw. Pyrrolurie werden vermehrt Pyrrole ausgeschüttet, welche das biochemische Gleichgewicht auf Dauer stören. Als Pyrrole bezeichnet man die Bausteine des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Bei einem gesunden Stoffwechsel fallen diese als Abbauprodukte des Eiweißstoffwechsels an. Obwohl sich Pyrrole in erhöhten Mengen toxisch auf den menschlichen Körper auswirken, sind sie doch in ihrer für einen gesunden Körper normalen, geringen Anzahl notwendig. Die Ausscheidung der verbrauchten Pyrrole erfolgt über die Galle, wobei diese zu einem Komplex mehrerer Pyrrole verbunden werden. Schließlich entledigt sich der Körper dieser umgewandelten Abfallprodukte über den Darm.

Was bedeutet das Wort Kryptopyrrolurie?

Das Wort Krypto bedeutet heimlich oder versteckt. Somit ist mit dem Wort Ausdruck Kryptopyrrolurie (KPU) die versteckte Stoffwechselstörung Pyrrolurie gemeint, welche durch einen Pyrrolüberschuss das biochemische Gleichgewicht des Körpers stört.

Was bedeutet KPU?

Die drei Buchstaben KPU sind eine Abkürzung für das Wort Kryptopyrrolurie.

Welchen Einfluss hat die Kryptopyrrolurie (KPU) auf den Stoffwechsel?

Wer unter der Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie (KPU) leidet hat eine erhöhte Anzahl an Pyrrolen. Daraus resultiert eine Überlastung der Galle, die mit der Verarbeitung dieser Stoffe nicht hinterher kommt. Das hat zur Folge, dass nun zunehmend die Nieren den Abbau der überschüssigen Pyrrole übernehmen. Hierzu werden die giftigen Pyrrole an das Spurenelement Zink und Vitamin B6 gekoppelt, wodurch sich die toxische Wirkung auflöst. Jedoch gehen durch diesen Vorgang die wichtigen Mikronährstoffe verloren. Das Kryptopyrrol, verlässt den Körper über die Niere.

Wieviele Menschen sind von der Kryptopyrrolurie (KPU) betroffen?

Man schätzt das 10% der Bevölkerung von der Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie (KPU) betroffen sind. Viele davon haben aber überhaupt keine Beschwerden.

Wird die Kryptopyrrolurie (KPU) vererbt?

Eine familiäre Häufigkeit ist bei der Kryptopyrrolurie (KPU) feststellbar. Man kann sich die Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie aber auch durch sehr viel Stress regelrecht aneignen.

Was sind die Folgen von einer Kryptopyrrolurie (KPU)?

Der permanente Verlust von Zink und Vitamin B6 ist ein schwerwiegendes Problem für den menschlichen Stoffwechsel, welches wiederum zu einer Vielzahl an anderen Erkrankungen führen kann. Doch nicht nur der Stoffwechsel leidet unter diesem Mangel, sondern auch psychische und psychosomatische Störungen können die Folge sein.
Der Mangel wird für das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom und Hyperaktivität (ADS/ADHS) mit verantwortlich gemacht.

Wir haben sämtliche Anzeichen einer Kryptopyrrolurie (KPU) und daraus resultierende Erkrankungen unter Symptome in unserem Online-Shop einmal zusammengeführt. Bei uns wird die Kryptopyrrolurie als Pyrrolurie bezeichnet, welche den weltweiten Namen darstellt, da Krypto lediglich für versteckt steht.

Was sind allgemeine Symptome der Kryptopyrrolurie?

Allgemeine Symptome der Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie sind chronische Erschöpfung, starke innere Anspannungen, Schlafstörungen, Infektanfälligkeiten, Allergien, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Gedächtnisprobleme, besonders das Kurzzeit- und Namensgedächtnis ist betroffen, keine Erinnerung an Träume, verminderte Konzentrationsfähigkeit, depressive Verstimmungen und Depressionen, chronische Erschöpfung und Müdigkeit, Stresssituationen verschlechtern die Leistungsfähigkeit, Ängste, Panikattacken mit Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Hyperaktivität, ADS, ADHS und Burnout-Syndrom, Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie.

Wie kann man die Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie feststellen?

Durch einen Kryptopyrroltest kann man feststellen, ob ein zu hoher Kryptopyrrolgehalt im Urin auf die Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie (KPU) hinweist. Weitere Informationen finden Sie in unserem Shop unter Pyrrolurie-Test.

Wie wird die Kryptopyrrolurie (KPU) behandelt?

Durch eine dreimonatige oder auch längeren Einnahme von höheren Dosierungen an Nährstoffen wie Vitamin B6, Zink, Mangan, evtl. Magnesium und zur Unterstützung ein Vitamin B-Complex. Durch die monatelange Einnahme wird versucht, die Verstoffwechselung des Körpers so weit wieder zu aktivieren, um die Störung zu beheben und der Körper sie von selbst ausgleicht. In den meisten Fällen ist aber eine zeitweise lebenslange Einnahme der genannten Nährstoffe erforderlich, da die Stoffwechselstörung sich vom Organismus nur sehr schwer oder gar nicht beheben lässt. Dafür werden aber die überschüssigen giftigen Pyrrole durch eine Komplexbildung ausgeschieden und es kommt zu keinem Mangelzustand der genannten Nährstoffe. Das macht sich in einer besseren Lebensqualität bemerkbar und sorgt dafür, dass der Körper zukünftig besser Schad- und Giftstoffe abbauen kann.

Weitere Informationen zur Kryptopyrrolurie (KPU) bzw. Pyrrolurie entnehmen Sie bitte unserer Anleitung.

Warum ist die Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie so schwer behandelbar?

Das liegt daran, dass es von sehr vielen Faktoren abhängig ist, das durch die Kryptopyrrolurie (KPU) gestörte biochemische Gleichgewicht wieder herzustellen. Viele Unstimmigkeiten im biochemischen Gleichgewicht machen sich erst während oder nach einer Behandlung bemerkbar und müssen danach entweder mit verschiedenen Nährstoffkombinationen oder schulmedizinisch weiterbehandelt werden.

Was gibt es noch für Bezeichnungen für die Kryptopyrrolurie (KPU)?

Die Bezeichnung der Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie (KPU) wird auch als Pyrrolurie, oder auch als Hämopyrrolactumurie (HPU) bezeichnet. Die KPU unterscheidet sich zur HPU im Grunde genommen nur in der Messmethode. Die Hämopyrrolactumurie (HPU) wird im niederländischen als Begriff verwendet, im deutschsprachigen Raum wird die Stoffwechselstörung als Pyrrolurie oder Kryptopyrrolurie bezeichnet. In deutschen Laboren und in der Schweiz wird in erster Linie Kryptopyrrol gemessen. Der gemeinsame Begriff für sämtliche Bezeichnungen ist Pyrrolurie, welchen wir auch in unserem Shop als Bezeichnung für die Stoffwechselstörung verwenden. 

Wann wurde die Kryptopyrrolurie (KPU) erstmals erwähnt?

Genaue Angaben hierüber gibt es nicht. Erste umfassende klinische Untersuchungen zur Kryptopyrrolurie (KPU) werden Dr. Dr. Carl Pfeiffer aus den USA in den 1970er Jahren zugeschrieben.


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